PAMINA-Archehof
Viele Menschen wissen, dass Wildpflanzen und Wildtiere aussterben, aber nur wenigen ist bekannt, dass Ähnliches auch in der Landwirtschaft, gleich nebenan, mit Kulturpflanzen und Nutztierrassen passiert. Wenige Hochleistungssorten - und Rassen produzieren heute die Nahrungsmittel der Menschheit. Und gleichzeitig stirbt alle 2 Wochen eine Nutztierrasse aus - das heißt, eine an Klima und Standort angepasste Rasse, ein genetisches Erbe und ein Kulturgut zugleich.
In Deutschland stehen allein über 90 Nutztierrassen auf der Roten Liste der GEH, der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen.Kennen Sie den Schwarzwälder Fuchs (Kaltblutpferd), das Hinterwälder Rind oder die Schwarzwaldziege ?
Das sind beispielhafte regionale Rassen, die zum Teil über Jahrhunderte gehalten und genutzt wurden. Diese Rassen sind ideal angepasst an die örtlichen klimatischen Bedingungen und auch an die nutzbare Vegetation.
Der PAMINA Archehof stellt vorallem regionale Rassen aus dem PAMINA-Raum vor, deren Historie und warum sie erhalten werden sollen.
Besuchen Sie auch unsere Ausstellung zu diesem interessanten Thema im Ausstellungs- und Veranstaltungsbereich in der großen Scheune.

