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Begegnungen mit Tieren werden in der modernen städtischen Zivilisation für die Therapie kranker Menschen immer wichtiger. |
Ganz wichtig für das Projekt ist die Öffnung für
die Karlsruher Bevölkerung durch die Entwicklung
eines neuartigen kulturellen Angebots, das die uralte
Mensch-Tier-Symbiose zum Inhalt hat.
Je weiter Digitalisierung und Mediatisierung fortschreiten
und je seltener sinnliche Erfahrungen
werden, desto wichtiger wird die Begegnung zwischen
Mensch und Tier, Zivilisation und Natur.
Im Großraum Karlsruhe gibt es kein Projekt,
das solch einen integrativen Ansatz verfolgt wie
der Birkenhof. |
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Die Idee
Mitten im Birkenhof soll ein Treffpunkt in naturnaher
Umgebung entstehen, ein Ort, an dem
gesunde und kranke Menschen Tieren begegnen
können. Aber nicht nur Mensch und Tier, sondern
auch Mensch und Mensch begegnen sich. Gesunde
und Kranke, Junge, Alte und Menschen mit Behinderung
kommen zusammen. Durch den Umbau
der Scheune am Birkenhof soll das Kernstück des
Zentrums, ein Multifunktionsraum, entstehen.
Dieser Raum hat Zugang zu den Ställen, er dient als
Therapie-, Gruppen- und Seminarraum und für
Ausstellungen und Kulturevents rund um Mensch
und Tier. Außerdem soll ein „Natur-Snoezelraum“
integriert werden.
Tiergestützte Therapie und Förderung
Hier wird die hilfreiche Wirkung der Mensch-Tier-Beziehung gezielt eingesetzt:
Das Zentrum für Menschen mit Behinderung hat
dadurch die Möglichkeit, das Angebot für die dort
lebenden Hofgruppen/Tagesgruppen zu nutzen. Die Tiere dienen als pädagogische und/oder therapeutische
Begleiter bei verschiedenen Lern- und
Integrationsprozessen. Ferner besteht die Möglichkeit,
dass Therapeuten aus der Region diese unter
fachlicher Anleitung und Begleitung in ihre Therapie
einbeziehen. Die therapeutischen/fördernden
Angebote stehen außerdem Menschen mit unterschiedlichen
Behinderungen, chronischen Erkrankungen,
Altersgebrechen, etc. aus anderen Einrichtungen
und Privathaushalten zur Verfügung. Die
Tiere, die zum Einsatz kommen, werden vorher auf
ihre Eignung als „Therapietiere“ geprüft, speziell
vorbereitet und ausgebildet. Es handelt sich dabei
um Hunde, Lamas und um Tiere des Landschaftspflegehofs
wie Esel oder Ziegen und andere alte
Haustierrassen.
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Michael Andritzky
Publizist, Initiator Birkenhof
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Lebensqualität heißt Begegnung mit Lebendigem. Tiere in ihrer kreatürlichen Stimmigkeit, in ihrer Einfachheit, Schönheit und Zuneigung zu erleben, trägt zur Lebensfreude bei.
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Carsten Weber
Leiter des Landschaftspflegehofs, Landwirt
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Meine Vision ist es, die sonst nur schwer zu vereinbarenden Themen
Ökologie, Soziales und Therapie unter ein Dach zu bringen und damit verschiedene Aspekte im Zusammenspiel von Mensch und Natur zu verbinden.
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Alexander Grünenwald
Architekt, Leiter Bauwohnberatung Karlsruhe
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Hier entsteht ein wunderbares Projekt, von dem viele Impulse zu
erwarten sind und dessen Nutzen bei Mensch, Tier und Landschaft
evident ist.
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Christiana Schmitt
Tiergestützte Therapie
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Schaffung eines innovativen, einmaligen Ortes, in dem Mensch, Tier, Natur und Kultur als Einheit erlebt werden können.
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Ines Schulz-Fragel
Tiergestützte Therapie
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„Biophilie“ – das ist die unbewusste Neigung des Menschen, die Nähe
zu den übrigen Lebensformen zu suchen. Tiere sind eine Brücke zur
Natur.
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Claudia Neßler
Künstlerin
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Wo ich meine Zweige malen darf, damit Vögel darauf Platz nehmen
können, wo Menschen der Natur mit allen Sinnen begegnen, dort ist
der Birkenhof. |
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